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About knife steels. 420HC steel: sharpening features

Über Messerstähle. 420HC-Stahl: Schleifeigenschaften

Einleitung



420HC-Stahl ist derzeit einer der beliebtesten Stähle im preisgünstigen Segment. Er wird zur Herstellung von Messern für viele angesehene amerikanische Firmen verwendet, und in letzter Zeit ist der Stahl auch außerhalb der Vereinigten Staaten populär geworden. Der Stahl gehört zu den standardmäßigen martensitischen rostfreien Legierungen und ist eine der Abwandlungen des preiswertesten und beliebtesten AISI 420-Stahls. 420HC unterscheidet sich durch einen erhöhten Kohlenstoffgehalt von 0,44-0,60 %, während dieser Gehalt im 420-Stahl etwa 0,12 – 0,14 % beträgt. Außerdem hat 420HC-Stahl einen erhöhten Chromgehalt von etwa 13-14 % und enthält Silizium, Mangan, Molybdän und Vanadium. Er entspricht in seiner Zusammensetzung ungefähr den russischen Werkzeugstählen 50X14MF und 65X13.

STAHLGÜTE

KOHLESTOFF (C)

MANGAN (Mn)

CHROM (Cr)

SILIZIUM (Si)

VANADIUM (V)

MOLYBDÄN (Mo)


420HC/425 modifiziert

 

0,45-0,54

 

0,80

 

13,50-14,00

 

0,80-1,0

 

0,18

 

1,00

Eigenschaften von 420HC-Stahl

420HC-Stahl behält alle Hauptmerkmale des 420-Stahls bei, darunter hohe Festigkeit, keine Neigung zu Rissen und Absplitterungen, einfache Wärmebehandlung und sehr hohe Korrosionsbeständigkeit. Zudem erhöht der höhere Kohlenstoffgehalt die Härte und Festigkeit des Stahls. Dieser Stahl zeigt im normalen Alltagsgebrauch eine deutlich höhere Verschleißfestigkeit im Vergleich zu 420. Eine besondere Wärmebehandlung spielt dabei eine große Rolle, die hauptsächlich von amerikanischen Wärmebehandlungsbetrieben angewandt wird. Die wichtigste Methode zur Verbesserung seiner Eigenschaften ist die kryogene Abkühlung in flüssigem Stickstoff. Nach diesem Verfahren erreicht er bei einer Härte von 57 HRC eine durchaus konkurrenzfähige Leistung gegenüber 440A-Stahl, der dieselbe Härte aufweist, aber keiner Kryobehandlung unterzogen wurde. 420HC-Stahl eignet sich am besten für die Küche, auf der weichen Oberfläche eines Schneidebretts, ohne Kontakt mit abrasiven harten Materialien. Unter schwierigen Arbeitsbedingungen, wie beim Häuten oder Schneiden von Kartons, verliert er jedoch schnell seine Schärfe und kann mit höherwertigen Stählen nicht mithalten. Die Hauptqualität dieses Stahls ist seine Fähigkeit, die Schärfe sehr leicht wiederherzustellen; insbesondere lässt er sich effektiv mit keramischen Abziehstäben behandeln.

Wie man 420HC-Stahl schärft

Das Schärfen von 420HC-Stahl bereitet keine großen Schwierigkeiten. Er lässt sich schnell mit verschiedenen Schleifmitteln schärfen. Mit einer Standardhärte von 56-57 HRC ist der Stahl zu weich, um Diamantstäbe mit organischer Bindung zum Schärfen zu verwenden. Die Weichheit des Stahls führt dazu, dass sich Diamanten in der zähen Struktur des Sekundärfasens festsetzen, was dazu führt, dass sie aus dem Diamantstab herausbrechen oder die Spitzen der Diamantkörner abbrechen. Die Verwendung von Diamantstäben mit galvanischer Bindung ist durchaus möglich und liefert beim Schärfen ein schnelles und kontrolliertes Ergebnis. Die besten Schleifmittel für diesen Stahl sind jedoch synthetische Steine auf Basis von Siliziumkarbid und Aluminiumoxid. Insbesondere können Siliziumkarbidsteine wie TSPROF Smart, TSPROF ABRASIVES oder einer der besten Steine – die Boride CS-HD-Serie – verwendet werden. Alle diese Steine sind für die Verwendung mit Wasser geeignet. Ebenso können Boride-Steine auf Aluminiumoxidbasis, wie die T2- und PC-Serien, verwendet werden. Diese gehören zu den Ölschleifsteinen. Alle synthetischen Schleifmittel arbeiten bei diesem Stahl recht schnell und mit sehr geringem Verschleiß.

Zum Polieren von 420HC-Stahl können Dialux-Pasten mit Leder auf einem Holzklotz oder Diamantpasten auf einem Eichenklotz verwendet werden. Beide Poliermethoden ergeben eine glänzende, spiegelnde Sekundärfase. Natürliche Steine, wie Arkansas-Steine, sind ebenfalls hervorragend zum Polieren einer Klinge aus diesem Stahl geeignet. Sie können entweder allein oder mit Zugabe von Luxor-Paste verwendet werden. Das Polieren mit natürlichen Steinen führt zu hoher Schärfe und einer matten Sekundärfase.

Beim Erwähnen der Schärfwinkel ist zu beachten, dass der Stahl zwar bei normalen Härtegraden im Bereich von 56-57 HRC nicht zum Absplittern neigt, aber wenn die Sekundärfase zu dünn und der Winkel zu klein ist, besteht eine Neigung zum Verklemmen. Die Hersteller sind sich dessen bewusst und fertigen Messer aus diesem Stahl meist mit einer recht dicken Klinge und großen Winkeln. Beim Schärfen ist es wichtig, den Grund für solche technischen Lösungen zu verstehen; eine Verringerung des Winkels führt in diesem Fall zu schnellem Abstumpfen der Schneide.

Fazit

420HC-Stahl ist eines der besten Materialien im preiswerten Messersektor. Der Stahl rostet nicht, verfärbt nicht und besitzt stabile, vorhersehbare Eigenschaften. Dennoch ist seine Verschleißfestigkeit nicht herausragend, und er muss recht häufig nachgeschärft werden.

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